MANIFESTATION GEGEN DEN SENDESCHLUSS

22/12/2017

Die No-Billag-Initiative ist ein Frontalangriff auf den Service Public und damit auch auf das Kulturschaffen in der Schweiz. Von einer Annahme der Initiative in besonderem Masse betroffen wäre der Kanton Graubünden sowie sein reiches Kulturschaffen. Mit einer MANIFESTATION „Kultur gegen den Sendeschluss – No-Billag NEIN“ am 3. Februar 2018 von 10 bis 17 Uhr in Chur sollen Kulturschaffende aus allen Sparten vereint werden, um mit kulturellen Darbietungen gegen die Initiative zu protestieren. 

 

Die Veranstaltung ist auf Initiative der cineasts.ch (Interessengruppe rätoromanischer Filmschaffender) entstanden, denn gerade für die Rumantschia, aber auch für die Italiantità ist eine rein profitorientierte Fernseh- und Radiolandschaft besonders bedrohlich. Die Veranstaltung bezieht aber ganz bewusst Kulturschaffende verschiedener Sprachen und Sparten mit ein. Denn das Engagement für einen guten Service Public ist viel mehr als ein Minderheiteninteresse. Es geht uns alle an.

 

Die breite Abstützung der Veranstaltung wird durch eine enge Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Dachverband aller Kulturschaffenden des Kantons Graubünden KULTURKANTON GRAUBÜNDEN sichergestellt, zu dem auch die cineasts.ch gehören. Der Dachverband unterstützt die Arbeiten zum Beispiel in der Programmierung der Veranstaltung. Das Fest erfährt zudem Unterstützung aus allen Sparchregionen Graubündens (Pro Grigione Italiano, Walservereinigung, Lia Rumantscha) und sogar von Kulturschaffenden ausserhalb des Kantons. Auch die Bündner Regierung hat sich geschlossen und öffentlich gegen diese Initiative ausgesprochen. Für die Koordination der Veranstaltung konnte mit Andy Kollegger eine bestens vernetzte und in der Kultur verankerte Persönlichkeit gewonnen werden. Kulturschaffende, die etwas zur Ablehnung der Initiative beitragen möchten, können sich direkt bei Andy Kollegger melden.

 

Gemeinsam gegen die NoBillag-Initiative: Andy Kollegger (Organisator), Nikolaus Schmid (Präsident Kulturkanton Graubünden) und Susanna Fanzun (Präsidentin Cineasts).

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